Bank Frick & Co. AG erfolgreich im Transformationsprozess
Die Bank Frick behauptet sich im schwierigen Marktumfeld und steigert den ausgewiesenen Gewinn im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 8 % auf 1.9 Mio. Schweizer Franken. Im Zuge der Umsetzung der neuen Strategie investiert die Bank in den Ausbau ihrer Kundenbetreuung.
Balzers (LI) – Anfang des Jahres begann die Neuausrichtung der Bank Frick innerhalb der Finanzdienstleistungsgruppe BFC Group, welche bankintern Zusatzaufwendungen verursacht. «Dank unserer motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten die Verantwortlichen die gesteckten Ziele sicher erreichen», sagt Bank Frick-CFO Roland Frick.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfte stieg in der Berichtsperiode um mehr als das Dreifache auf 5.1 Mio. CHF im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014. Der Erfolg aus Handelsgeschäften betrug im ersten Halbjahr 1.0 Mio. CHF (-31.4 %). Zurückzuführen ist der Rückgang hauptsächlich auf die Aufhebung des Euro-Mindestkurses der Schweizerischen Nationalbank Mitte Januar 2015. Wie erwartet ging der Zinserfolg aufgrund von Konsolidierungsaktivitäten der Bank auf 5.1 Mio. CHF zurück (-15.9 %).
Der Geschäftsaufwand stieg um 5 % auf 5.9 Mio. CHF. Dank konsequentem Kostenmanagement und der Konsolidierung von bankinternen Prozessen lag das Cost-Income-Ratio (CIR) der Bank Frick per 30. Juni 2015 dennoch bei sehr guten 53.0 % (Vorjahresperiode: 62.7 %). Die Bank geht davon aus, dass das CIR im zweiten Halbjahr 2015 wieder ansteigt. Gründe dafür sind die neue strategische Ausrichtung der Bank, welche Investitionen erfordert, sowie die konstant hohe Zahl an neuen Regulierungen und Vorschriften, für deren Umsetzung bestehende Strukturen fortlaufend angepasst und ausgebaut sowie neue geschaffen werden müssen.
«Jede Regulierung führt zu dauerhaften Mehrkosten»
«Jede neue Regulierung führt zu dauerhaften Mehrkosten im Bereich Personal, IT, Revision, Meldewesen und/oder Aufsicht, die wir nicht vollumfänglich weiterverrechnen können», so Roland Frick. Er appelliert an die politisch Verantwortlichen in Liechtenstein, «einzufordern, dass vor allem für internationale Grossbanken geschaffene Regulierungen bei den überschaubaren liechtensteinischen Instituten mit Augenmass umgesetzt werden. Ebenso muss das Proportionalitätsprinzip auf internationaler Ebene eingefordert werden.»
Die Bank Frick ist bestrebt, die regulierungsbedingten zusätzlichen Fixkosten bis 2016 durch Mehrerträge aus Neugeschäften zu kompensieren.
Ausbau der Kundenbetreuung
Im ersten Halbjahr 2015 hat die Bank Frick sechs neue Stellen geschaffen. Der Stellenausbau ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Bank Stellen schaffen musste, um den Regulierungsdruck bewältigen zu können. Andererseits ist der Ausbau auf die operative Umsetzung der strategischen Ziele zurückzuführen: verstärkte Akquisition sowie Ausbau der Kundenbetreuung, um die Klienten der Bank Frick künftig individueller bedienen zu können.
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