Die Geschichte von Bank Frick

Bank Frick wurde 1998 vom liechtensteinischen Treuhänder Kuno Frick senior (1938 – 2017) gemeinsam mit Finanzinvestoren gegründet. Heute ist die Bank im Besitz der Kuno Frick Familienstiftung (70 Prozent) und von Net 1 UEPS Technologies, Inc. (Net1; 30 Prozent), einem Nasdaq-kotierten Finanztechnologieunternehmen.

Die Geschichte von Bank Frick

Die ursprünglichen Investoren bei Bank Frick waren neben der Familie Frick im Wesentlichen die österreichische Bank für Arbeit und Wirtschaft (Bawag) und Vienna Life Versicherungen. Im Jahr 2006 verkaufte Bawag ihre Anteile an Bank Frick. Zwischen 2013 und September 2017 war die Bank vollständig im Besitz der Familie Frick.

Die Wurzeln der Bank liegen im Private Banking und in der Entwicklung massgeschneiderter Finanzdienstleistungen für eine anspruchsvolle internationale Klientel. Bank Frick hat über die Jahre hinweg erfolgreich weitere Geschäftsfelder erschlossen. Dazu gehören Institutional Banking und Fondsservices (unter anderem Depotbank, Zahlstelle).

Kontinuität im Wechsel

Im Jahr 2007 bezog die Bank ihr neues Hauptquartier an der Landstrasse 14 in Balzers. Damals beschäftigte die Bank 20 Personen. Heute sind über 70 Mitarbeitende für Bank Frick tätig.

Kuno Frick sen. präsidierte bis 2007 den Verwaltungsrat der Bank. Im Jahr 2008 übernahm die nächste Generation die Führung der Bank. Dr. Mario Frick ist seit 2008 Verwaltungsratspräsident und führt das Unternehmen strategisch. Mario Frick ist Rechtsanwalt in eigener Kanzlei. Von 1993 bis 2001 war er Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein.

Acquiring-Lizenzen von Visa und MasterCard

Im Jahr 2011 erhielt Bank Frick als erstes liechtensteinisches Institut Acquiring-Lizenzen von MasterCard und Visa, wichtige Bausteine im aufstrebenden Geschäftsfeld Zahlungslösungen für den E-Commerce.

Ebenfalls 2011 eröffnete Bank Frick mit ihrer UK Branch eine Niederlassung in London, um internationale Klienten und institutionelle Kunden in London vor Ort beraten zu können.

Nach dem gewaltsamen Tod des damaligen Geschäftsführers Jürgen Frick im April 2014 übernahm Edi Wögerer die operative Führung der Bank.

Im Jahr 2016 vereinbarten Bank Frick und Net1 eine strategische Bankpartnerschaft.

Im September 2017 übernahm Net1 30 Prozent der Anteile an Bank Frick von der bisherigen Alleineigentümerin, der Kuno Frick Familienstiftung.