Geschäftsbericht Bank Frick 2021: Jahresgewinn mehr als verdoppelt
Bank Frick schliesst das Jahr 2021 mit einem hervorragenden Jahresgewinn von CHF 9,8 Mio. ab. Der Nettoertrag konnte erneut gesteigert werden, und auch die verwalteten Kundengelder wuchsen in der Berichtsperiode an. Alle Geschäftsfelder haben zum starken Jahresergebnis beigetragen. Um den Dienst am Kunden weiter zu verbessern und für die Zukunft gerüstet zu sein, wurden Ressourcen geschaffen und die Frontabteilungen neu organisiert.
Die Wachstumsstrategie von Bank Frick hat sich als Erfolg erwiesen. Das Jahr 2021 konnte mit einem sehr erfreulichen Reingewinn von CHF 9,8 Mio. abgeschlossen werden. «Das vergangene Jahr verlief aus Ertragssicht äusserst erfolgreich. Wir konnten die Nettoerträge gegenüber dem Vorjahr um 61 % steigern und weisen einen Erfolg von CHF 66,8 Mio. aus», sagt Bank-Frick-Verwaltungsratspräsident Mario Frick. Das Aufwandwachstum fiel mit CHF 12 Mio. (+47 %) deutlich geringer aus als das Ertragswachstum. «Alle unsere Geschäftsfelder haben zu diesem hervorragenden Jahresergebnis beigetragen. Dabei ist augenscheinlich, dass die klassische Finanzwelt sich immer intensiver mit den Blockchain-basierten Vermögenswerten befasst», so Frick.
Die Ertragslage im Detail
Der Nettoertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg auf CHF 34,8 Mio. (2020: CHF 21,6 Mio.).
Das Handelsgeschäft wuchs um CHF 4,9 Mio. auf CHF 11,3 Mio. (2020: 6,4 Mio.).
Der Nettozinsertrag stieg auf CHF 17,7 Mio. und liegt somit rund CHF 2 Mio. über dem Wert der Vorperiode (CHF 14,8 Mio.).
Das verwaltete Kundenvermögen betrug per 31. Dezember 2021 CHF 4,4 Mia., was einer Steigerung von 33 % gegenüber der Vorperiode entspricht (2020: CHF 3,3 Mia.). «Somit konnten wir den Trend der steigenden Kundenvermögen auch im angelaufenen Geschäftsjahr eindrücklich bestätigen», hält Frick fest.
Mehr Ressourcen für den Dienst am Kunden
«Im Juni 2021 haben wir unsere Organisationseinheiten mit direktem Kundenkontakt neu organisiert. Um den Dienst am Kunden zu optimieren, haben wir diese Abteilungen effizienter aufgestellt. So rückten wir die Customer-Experience noch mehr in den Mittelpunkt», sagt Bank-Frick-CEO Edi Wögerer. Die offensichtlichste Neuerung besteht in der Einrichtung der neuen Abteilung Client Services. Der Hauptzweck der neu geschaffenen Abteilung ist es, die Betreuung der Bestandskunden und das Onboarding von Neukunden weiter zu verbessern und so das Banking für unsere Kundinnen und Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. «Wir haben in den letzten Jahren sehr viel in Technologie, regulatorische Fragestellungen, Compliance und den Aufbau neuer Geschäftsmodelle investiert. Mit unserer neuen Organisation ist dieses Know-how nun auch organisatorisch am richtigen Ort», so Wögerer weiter.
Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr
Bank Frick wird auch im Jahr 2022 die eingeschlagene Wachstumsstrategie konsequent weiterverfolgen. «Dabei legen wir unseren Fokus auf den weiteren personellen Ausbau unserer Abteilungen, die klarere und effizientere Gestaltung unserer Prozesse und den optimalen Einsatz unserer Ressourcen», so Wögerer. Dank der sehr guten Auftragslage und der konstant sehr hohen Auslastung ihrer Mitarbeitenden plant Bank Frick, personell weiter zu wachsen.
Die Einschätzung der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft und damit auch des Geschäftsverlaufs von Bank Frick ist mit vielen Unsicherheiten behaftet. Vor allem der Krieg in der Ukraine erschwert den Blick in die Zukunft. Zudem herrscht immer noch grosse Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Coronapandemie und auch der zu erwartenden Inflation.
«Trotz der herrschenden Unsicherheiten rechnen wir damit, dass sich die im Jahr 2021 getätigten Investitionen in die Reorganisation und Optimierung unserer strategischen Geschäftsfelder auszahlen werden und es uns gelingen wird, weitere neue und hochwertige Kunden zu akquirieren. Dies wird einen positiven Einfluss auf die Jahresrechnung 2022 haben», so Wögerer. «Allerdings rechnen wir auch damit, dass gewisse Sondereffekte nicht mehr denselben Einfluss auf den Ertrag haben werden wie in der Berichtsperiode. Basierend auf dieser Ausgangslage, gehen wir im laufenden Geschäftsjahr von einem Reingewinn von CHF 8 Mio. aus», sagt Wögerer.
Über Bank Frick
Bank Frick ist spezialisiert auf Banking für professionelle Kunden. Die liechtensteinische Bank bietet ein voll integriertes Angebot an Classic- und Blockchain-Banking-Dienstleistungen. Zu ihren Kunden gehören Fintechs, Vermögensverwalter, Zahlungsdienstleister, Family-Offices, Fondspromotoren, Pensionskassen und Treuhänder.
Bank Frick ist seit der Gründung als lizenzierte Vollbank im Jahr 1998 familiengeführt und verfolgt einen unternehmerischen Ansatz. Die Bank wird heute zu 100 % von der Kuno Frick Familienstiftung (KFS) kontrolliert. Die Bank beschäftigt am Standort Balzers über 140 Mitarbeitende und betreibt eine Niederlassung in London, Grossbritannien.
Bank Frick ist eine europäische Pionierin im Bereich des regulierten Blockchain-Bankings. Das Angebot umfasst den Handel und die Verwahrung von Krypto-Assets sowie Token-Sales. Zudem entwickelt die Bank für Intermediäre massgeschneiderte Crypto-Structuring-Lösungen.
Die Classic-Banking-Angebote von Bank Frick umfassen – nebst den bewährten Basisservices – Dienstleistungen für Fonds und Emissionen mit Fokus auf die Konzeption europäischer (AIF, UCITS) und nationaler Fondslösungen. Im Kapitalmarktbereich entwickelt Bank Frick für Intermediäre massgeschneiderte Finanzprodukte und unterstützt sie entlang des gesamten Emissionsprozesses sowie als Verwahrstelle.
Als einzige liechtensteinische Bank besitzt Bank Frick Acquiring-Lizenzen von Visa und MasterCard und kann weltweit Kartenzahlungen für Zahlungsdienstleister und deren Onlinehändler abwickeln.
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