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5. Feb. 2021 - Medienmitteilung

Bank Frick wieder vollständig in Familienbesitz

Die Kuno Frick Familienstiftung (KFS) erwirbt alle von Net 1 UEPS Technologies, Inc. (Net1) gehaltenen Anteile an Bank Frick. Mit dem Kauf der insgesamt 35 Prozent des Kapitals hält die KFS nun sämtliche Aktien an der liechtensteinischen Bank. Mit der Konsolidierung des Stammkapitals bei der KFS unterstreicht die Gründerfamilie ihre langfristige Eigentümerstrategie für Bank Frick.

Bank Frick wieder vollständig in Familienbesitz

«Mit der Familie Frick als Eigentümerin sind die Verantwortlichkeiten eindeutig und wir sind Garantin für Stabilität», sagt Verwaltungsratspräsident Mario Frick.

Balzers (LI) – Net1 verkauft ihren 35-Prozent-Anteil, den sie an Bank Frick hält, an die KFS. Die Familie Frick hält damit wieder alle Aktien an der Bank. Der Kaufpreis beträgt USD 30 Mio. Alex Smith (CEO von Net1) scheidet damit aus dem Verwaltungsrat von Bank Frick aus.

In den Jahren 2017 und 2018 erwarb Net1 insgesamt 35 Prozent am Stammkapital von Bank Frick von der KFS. Der Kaufvertrag aus dem Jahr 2017 sah ebenfalls eine Kaufoption von weiteren 35 Prozent vor. Net1 übte diese Kaufoption im Oktober 2019 aus. Kurz bevor der Kauf vollzogen werden sollte – im April 2020 –, trat Net1 von der Übernahme der Mehrheit an Bank Frick zurück. Hintergrund war Net1’ neue Strategie, bei welcher der europäische Markt keine Rolle mehr spielt. «Dadurch gibt es nur noch wenige Berührungspunkte zwischen Net1 und Bank Frick», sagt Mario Frick, Verwaltungsratspräsident von Bank Frick und Vertreter der Eigentümerfamilie.

Gute Zusammenarbeit mit Net1 trotz Herausforderungen

Mit Net1’ Rücktritt von der Übernahme der Mehrheit an der Bank richtete Familie Frick ihre Eigentümerstrategie neu aus. «Net1 signalisierte früh, dass sie einem Verkauf offen gegenübersteht», sagt Frick. Dies sei der raschen Einigung über den Rückkauf der Anteile sehr förderlich gewesen.

«Trotz aller Herausforderungen in den vergangenen vier Jahren war die Zusammenarbeit mit Net1-CEO Alex Smith und seinem Vorgänger Herman Kotzé immer äusserst konstruktiv und freundschaftlich», unterstreicht Mario Frick. «Dafür bedanke ich mich im Namen der Bank und der Eigentümerfamilie herzlich bei Net1, und ganz besonders bei Alex und Herman».

Familiengeführt zu sein, ist ein Mehrwert

«Wir haben gelernt, dass unsere Kunden und unsere Mitarbeitenden in einer familiengeführten Bank einen klaren Mehrwert sehen. Mit der Familie Frick als Eigentümerin sind die Verantwortlichkeiten eindeutig und wir sind Garantin für Stabilität», sagt Verwaltungsratspräsident Frick.

Die KFS ist nicht auf den schnellen Gewinn aus, sondern langfristig orientiert, so Mario Frick: «Wir können uns künftig eine Beteiligung eines strategischen Minderheitspartners vorstellen. Dieser muss zur Bank passen und sollte auch langfristig orientiert sein. Denn wir setzen auf Kontinuität und Verlässlichkeit. Kunden von Bank Frick und Bankmitarbeitende wollen wissen, woran sie sind».

Über Bank Frick

Bank Frick ist spezialisiert auf Banking für professionelle Kunden. Die liechtensteinische Bank bietet ein voll integriertes Angebot an Classic- und Blockchain-Banking-Dienstleistungen. Zu ihren Kunden gehören Fintechs, Vermögensverwalter, Zahlungsdienstleister, Family-Offices, Fondspromotoren, Pensionskassen und Treuhänder.

Bank Frick ist seit der Gründung als lizenzierte Vollbank im Jahr 1998 familiengeführt und verfolgt einen unternehmerischen Ansatz. Die Bank wird heute zu 100 Prozent von der Kuno Frick Familienstiftung (KFS) kontrolliert. Die Bank beschäftigt am Standort Balzers über 140 Mitarbeitende und betreibt eine Niederlassung in London, Grossbritannien.

Bank Frick ist eine europäische Pionierin im Bereich des regulierten Blockchain-Bankings. Das Angebot umfasst den Handel und die Verwahrung von Krypto-Assets sowie Token-Sales. Zudem entwickelt die Bank für Intermediäre massgeschneiderte Crypto-Structuring-Lösungen.

Die Classic-Banking-Angebote von Bank Frick umfassen – nebst den bewährten Basisservices – Dienstleistungen für Fonds und Emissionen mit Fokus auf die Konzeption europäischer (AIF, UCITS) und nationaler Fondslösungen. Im Kapitalmarktbereich entwickelt Bank Frick für Intermediäre massgeschneiderte Finanzprodukte und unterstützt sie entlang des gesamten Emissionsprozesses sowie als Verwahrstelle.

Als einzige liechtensteinische Bank besitzt Bank Frick Acquiring-Lizenzen von Visa und Mastercard und kann weltweit Kartenzahlungen für Zahlungsdienstleister und deren Onlinehändler abwickeln. Bank Frick übernahm 2019 das auf Wareneinkaufsfinanzierung für KMU spezialisierte Fintech Tradico AG sowie die Mehrheit am Fintech 21.finance AG, welches mit area2Invest eine digitale Investmentplattform für klassische und tokenisierte Finanzprodukte betreibt.

Kategorien: Medienmitteilung

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