Net1 verstärkt Engagement bei Bank Frick

8. Feb. 2018

Der Technologiekonzern Net 1 UEPS Technologies, Inc. (Net1) hat weitere 5 Prozent der Anteile an Bank Frick & Co. AG erworben. Net1 hält damit 35 Prozent des Stammkapitals von der liechtensteinischen Bank. Bank Frick engagiert sich stark im Bereich Blockchain-Technologie und Kryptowährungen und investiert weiter in diesem dynamischen Bereich.

Balzers (LI) – Der an der Nasdaq-Börse kotierte Technologiekonzern Net1 hat weitere 5 Prozent des Stammkapitals von Bank Frick von der Mehrheitseignerin Kuno Frick Familienstiftung (KFS) übernommen. Net1 übernahm im September 2017 im Rahmen eines strategischen Engagements bereits 30 Prozent der Anteile an Bank Frick von der damaligen Alleineigentümerin, der KFS.

Net1 hält somit gesamthaft 35 Prozent des Aktienkapitals von der liechtensteinischen Bank. Mehrheitsaktionärin von Bank Frick bleibt die KFS mit einem Anteil von 65 Prozent.

Der Erwerb des 5-Prozent-Anteils erfolgt unabhängig von der Option von Net1 auf den Kauf von weiteren 35 Prozent des Stammkapitals von Bank Frick.

Herman Kotzé: «Interessante Möglichkeiten im Bereich Blockchain»

«Mit dem Erwerb des zusätzlichen Aktienpakets von der KFS unterstreichen wir die Bedeutung unseres Engagements bei Bank Frick und der vielfältigen Synergien der Unternehmen. Bank Frick ist sehr zukunftsorientiert und hat verschiedene spannende Geschäftsmodelle und Produkte im Bereich Payment, Kryptowährungshandel sowie Blockchain-Anwendungen entwickelt . Ihre Produkte-Pipeline in diesem Bereich wächst weiter. Wir sehen gerade im Bereich Blockchain auch interessante Möglichkeiten, der Bevölkerung in Ländern mit geringer Bankendichte attraktive Produkte zugänglich zu machen», so Net1-CEO Herman Kotzé.

Im Kaufpreis für die 5 Prozent Firmenanteile von der KFS ist ein Aufschlag inbegriffen. Das Agio fliesst in die Bank ein und wird dort den Auf- und Ausbau eines gemeinsamen Teams beschleunigen, welches auf die Entwicklung von Blockchain-Lösungen und -Anwendungen fokussiert ist.

Partnerbank für Initial Coin Offerings

Bank Frick unterstützt und begleitet eine Vielzahl von Unternehmen bei ihren Initial Coin Offerings (ICO). Ebenfalls entwickelt Bank Frick für Promotoren strukturierte Produkte im Bereich Kryptowährungen.

Bank Frick legte als erste Bank im Schweizer-Franken-Raum im Sommer 2017 ein auf Kryptowährungen basierendes Zertifikat auf. Dieses gibt professionellen Investoren eine einfache Möglichkeit, ihren Portfolios Kryptowährungen beizumischen.

«Im Rahmen unser verabschiedeten Digitalstrategie streben wir an, die Verlässlichkeit des klassischen Bankensystems mit den neuen Möglichkeiten zu verbinden, welche die Digitalisierung und die Blockchain-Technologie mit sich bringen», erklärt Bank-Frick-CEO Edi Wögerer: «Das zusätzliche Engagement von Net1 bestärkt uns in unserer Digitalstrategie.»

 

Über Bank Frick

Bank Frick ist eine familiengeführte liechtensteinische Bank mit Sitz in Balzers. Sie wurde 1998 von Kuno Frick senior (1938–2017) gegründet und wird mehrheitlich von der liechtensteinischen Kuno Frick Familienstiftung (KFS) kontrolliert. Der Minderheitsaktionär Net1 hält 35 Prozent des Grundkapitals von Bank Frick. Der Finanztechnologiekonzern Net1 ist an der Nasdaq-Börse in New York gelistet.

Bank Frick fokussiert sich strategisch auf Dienstleistungen und Produkte für Finanzintermediäre wie zum Beispiel Treuhänder, Vermögensverwalter, Zahlungsdienstleister, Fondspromotoren und Fintechs.

Für Intermediäre entwickelt Bank Frick massgeschneiderte Fonds und agiert als Verwahrstelle (Depotbank).

Bank Frick ist als einzige liechtensteinische Bank Inhaberin von Acquiring-Lizenzen von Visa und MasterCard.

Bank Frick beschäftigt rund 90 Mitarbeitende. Sie betreibt eine Niederlassung in London, Grossbritannien.                                                        

Über Net1

Net1 ist ein führender Anbieter von alternativen Zahlungssystemen über das firmeneigene Universal Electronic Payment System (UEPS) bzw. seine proprietären Mobiltechnologien. Net1 betreibt marktführende Zahlungsabwicklungssysteme in Südafrika und Südkorea. Über Transact24 bietet Net1 die Bearbeitung und Ausgabe von Debit-, Kredit- sowie Prepaidkarten für Visa, MasterCard und China UnionPay in China und in anderen Ländern im Asien-Pazifik-Raum, in Europa, Afrika und den Vereinigten Staaten. Über Masterpayment stellt Net1 Zahlungsverarbeitungsdienste bereit und ermöglicht die Betriebsmittelfinanzierung in Europa.

Das UEPS ermöglicht dem Unternehmen die biometrisch sichere, elektronische Echtzeitverarbeitung von Transaktionen in Entwicklungsländern, in denen die lokale Bevölkerung keine Bankverbindung besitzt oder die Bankendichte zu gering ist ‒ weltweit und sowohl online als auch offline. Die UEPS/EMV-Lösung (EMV = Europay, MasterCard, Visa) von Net1 ist mit globalen EMV-Standards kompatibel, sodass der nahtlose Zugriff auf alle UEPS-Funktionalitäten in einer herkömmlichen EMV-Umgebung gewährleistet ist. Ausser für Zahlungsvorgänge lässt sich das UEPS auch für Bankgeschäfte und im Gesundheitsmanagement sowie für Lohnabrechnungs-, Überweisungs-, Stimmabgabe- und Identifikationszwecke einsetzen.

Zu den Mobiltechnologien von Net1 zählt unter anderem die firmeneigene Mobilzahlungslösung Mobile Virtual Card (MVC), über die sichere mobilbasierte Zahlungen sowie mobile Bank- und Prepaid-Mehrwertdienste in Industrie- und Schwellenländern abgewickelt werden können.

Net1 besitzt eine Primärkotierung an der Nasdaq und eine Sekundärkotierung an der Börse von Johannesburg.

www.net1.com

Hinweise an die Redaktion

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

•         Bank Frick: Sigvard Wohlwend, Leiter Kommunikation und Marketing, sigvard.wohlwend@bankfrick.li, T +423 388 21 46

•         Net1: Dhruv Chopra, Investor Relations, dchopra@net1.com, T +1 917 767 6722

Kategorien: Medienmitteilung

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