Gutes Geschäftsjahr 2012 für die Bank Frick

15. Mai. 2013

Die Bank Frick ist mit einem gesunden Optimismus ins Geschäftsjahr 2012 gestartet. Heute kann die Geschäftsleitung  auf ein insgesamt gutes Geschäftsjahr 2012 zurückblicken.

Trotz einmaliger Investitionsaufwendungen von ca. CHF 1,5 Mio. konnte der ausgewiesene Reingewinn um + 3,87 % auf CHF 4,54 Mio. gesteigert werden. Die Eigenmittel der Bank Frick (inkl. Rückstellungen für allgemeine Bankrisiken) beliefen sich zum Stichtag 31.12.2012 auf insgesamt CHF 72,95 Mio. (2011: CHF 69,92). Die verwalteten Kundenvermögen stiegen auf ca. CHF 3,5 Mia. an (+ 7,29 %). Der Netto-Neugeldzufluss belief sich auf ca. CHF 104 Mio..

Die Geschäftsstrategie der Bank Frick ist auf Wachstum und Ausbau von neuen Geschäftsfeldern ausgerichtet. Mit der Bank Frick UK-Branch ist die Bank Frick seit nun mehr als einem Jahr vor Ort in London vertreten.

Das Jahr 2012 stand auch im Zeichen des Ausbaus der Infrastruktur. Die Verantwortlichen der Bank Frick konnten diverse IT-Projekte erfolgreich abschliessen.

Ein neues Geschäftsfeld im Bereich der „Payment Services“ konnte im Herbst 2012 operativ gestartet werden und dürfte bereits gegen Ende 2013 für positive Deckungsbeiträge für die Bank sorgen.

Ertragsquellen und Kosten-Ertrags-Relation (cost-income-ratio)

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft belief sich auf CHF 7,33 Mio. (+ 57,92 %). Dies ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg konnte einerseits aus der Erhöhung des Kreditvolumens bzw. durch Kredittransaktionen und andererseits aus den tiefen Refinanzierungskosten realisiert werden. Das Kreditgeschäft wird von der Bank Frick konservativ geführt. Das Kreditportfolio ist sehr ausgewogen und punkto Besicherung qualitativ sehr gut.

Die Ertragskomponente aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft belief sich auf CHF 6,07 Mio. (+ 5,84 %). Der Erfolg aus den Finanzgeschäften reduzierte sich auf CHF 3,41 Mio. (- 25,22 %).

Der Geschäftsaufwand notierte zum Stichtag 31.12.2012 einen Wert von CHF 11,67 Mio. (+19,19 %). Darin enthalten sind einmalige Aufwendungen von ca. CHF 1,5 Mio.. Bereinigt durch diese einmaligen Aufwendungen stieg der Geschäftsaufwand um + 3,88 %.

Die Cost-Income-Ratio belief sich auf 70,40 % (2011: 66,78 %).

Bank Frick – UK Branch

Die Bank Frick UK Branch konnte ihr London-Geschäft erfolgreich auf- und ausbauen. Neben dem „LDF-Geschäft“ (Liechtenstein Disclosure Facility) konnten wir auch im Bereich der Vermögensverwaltung Fuss fassen. Des Weiteren hat sich auch das institutionelle Geschäft sehr gut entwickelt. Für das laufende Geschäftsjahr 2013 sind weitere Konkretisierungen hinsichtlich der Aufnahme spezifischer Geschäftsfelder im UK-Markt geplant.

Expansion

Die Verantwortlichen der Bank Frick planen weitere (Zweig-) Niederlassungen im Ausland. Damit die Niederlassungen möglichst optimal an das Stammhaus angebunden werden können, wurden entsprechende IT-Entwicklungen realisiert. So z.B. soll ab Mitte 2013 das E-Banking für Abfragen der Kundschaft zugänglich gemacht werden. Seit März 2013 können Kunden auch über eine Bank Frick Bancomat-Karte verfügen.

Die Finanzmärkte befinden sich noch nicht im Gleichgewicht. Bevor wir von einem neuen Gleichgewicht sprechen können, werden wohl noch ein paar Jahre vergehen. Wir leben mit diesem Umstand schon seit mehr als fünf Jahren. Eine gewisse Normalität in der Ausnahmesituation hat ihren Platz gefunden. Genau deshalb ist es wichtig, dass Engagements vorsichtig und behutsam eingegangen werden. Wir haben gelernt, uns in einem schwierigen, anspruchsvollen Umfeld zu bewegen. Entsprechend werden wir Chancen ergreifen, um weiteres Wachstum generieren zu können. Dabei behalten wir immer die Risiken im Auge.

Für die Geschäftsleitung:

Jürgen Frick
Generaldirektor

Kategorien: Medienmitteilung

TAGs:

zurück zur Übersicht