Bank Frick erhöht Eigenmittel um 9 % im Geschäftsjahr 2016

25. Apr. 2017

Die liechtensteinische Bank Frick schliesst das anspruchsvolle Geschäftsjahr 2016 erfolgreich ab. Der Gewinn beträgt CHF 3,2 Mio. (Vorjahr: 1,8 Mio.). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von CHF 10 Mio. ist auf Einmalerträge im strategischen Geschäftsfeld Payment Services zurückzuführen. CHF 7 Mio. wurden den Rückstellungen zugeführt. Die anrechenbaren eigenen Mittel betragen nun CHF 85 Mio. (+9 %). Das Tier 1 von Bank Frick beträgt 22,8 %.

Bank Frick erhöht Eigenmittel um 9 % im Geschäftsjahr 2016

Balzers (LI) – Die familiengeführte Bank Frick verstärkte im Jahr 2016 ihre Digital- und Paymentstrategie und schloss umfassende Partnerschaften mit dem Payment-Service-Provider Masterpayment AG und dessen Muttergesellschaft Net 1 UEPS Technologies, Inc. (Net1) ab. Bank Frick ist strategischer Bankpartner und Zahlungsabwickler von Net1, einem international tätigen Anbieter von alternativen Zahlungssystemen.

Bank Frick verkaufte ihr Tochterunternehmen Masterpayment AG im ersten Halbjahr 2016 an Net1. Der Verkauf der Masterpayment AG und die Veräusserung der von Bank Frick gehaltenen Visa-Europe-Anteile führten zu Einmalerträgen in Höhe von CHF 8,9 Mio.

Im Januar 2017 teilten Net1 und Bank Frick mit, dass Net1 30 % der Anteile an Bank Frick erwirbt, um die strategische Partnerschaft weiter zu festigen. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein.

Know-how für Digitalstrategie

Als Teil ihrer Digitalstrategie hat Bank Frick im Berichtsjahr umfassendes Fintech-Know-how zu Kryptowährungen und Wallets erarbeitet. «Dieses Know-how wird in neue digitale Produkte von Bank Frick einfliessen», wie CEO Edi Wögerer erklärt.

Bank Frick verwaltet Kundenvermögen in Höhe von CHF 2,5 Mia. Die Bilanzsumme beträgt CHF 1,1 Mia.

Der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft betrug für das abgelaufene Geschäftsjahr CHF 7,2 Mio. (Vorjahr: 13,4 Mio.). Die Erträge aus dem Kreditgeschäft stiegen auf CHF 1,1 Mio. (0,4 Mio.). Ebenfalls stiegen die Erträge aus dem Wertpapier- und Anlagengeschäft auf CHF 8,1 Mio. (7,2 Mio.).

Den Kommissionsaufwand konnte Bank Frick auf CHF 8,9 Mio. (11,1 Mio.) senken.

Der Erfolg aus Handelsgeschäften lag im Geschäftsjahr 2016 bei CHF 3 Mio. (2,4 Mio.). Ein wesentlicher Teil der Erträge geht auf Devisengeschäfte zurück, welche von Kunden angesichts der Kursturbulenzen während des Geschäftsjahrs getätigt wurden.

«Im Hinblick auf die Expansionspläne von Net1 erwarten wir, unter anderem bei den Lösungen für mobiles Payment in Europa, substanzielles Neugeschäft im Bereich Zahlungsabwicklung und Acquiring», so Edi Wögerer.

Investitionen in Personal und Technik

Der Geschäftsaufwand stieg in der Berichtsperiode auf CHF 18,1 Mio. (13,2 Mio.) «Wir haben nachhaltig in qualifiziertes Personal investiert, welches die Wachstumsstrategie in den Bereichen Institutionelle Kunden und Payment Services umsetzt. Ebenfalls haben wir stark in zukunftsfähige Systeme investiert», so Edi Wögerer. Der Personalaufwand betrug CHF 9,3 Mio. (7,5 Mio.): Der Sachaufwand betrug CHF 8,7 Mio. (5,7 Mio.).

Die Erhöhung der Eigenkapitalbasis auf CHF 85 Mio. – und somit ein auf 22,8 % erhöhtes Tier 1 – erlaubt es Bank Frick, den Kreditbereich im Rahmen der Strategie auszubauen, wobei hier namentlich die Forcierung von Betriebsmittelfinanzierungen im Vordergrund steht.

Die anstehenden regulatorischen Herausforderungen und Änderungen sieht man bei Bank Frick nicht nur als Mehrbelastung: «Für unsere Bank mit ihren effizienten, verbindlichen Entscheidungsstrukturen bietet die sich wandelnde Regulatorik auch neue Geschäftschancen», so Bank-Frick-CEO Edi Wögerer abschliessend.

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Edi Wögerer

Bank-Frick-CEO Edi Wögerer: «Wir haben nachhaltig in qualifiziertes Personal investiert, welches die Wachstumsstrategie in den Bereichen Institutionelle Kunden und Payment Services umsetzt.»

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Über Bank Frick

Bank Frick ist eine familiengeführte liechtensteinische Bank mit Sitz in Balzers. Sie wurde 1998 von Kuno Frick sen. gegründet und wird vollständig von der Kuno Frick Familienstiftung kontrolliert.

Die Bank fokussiert sich auf private Kunden, Firmen- und Fondskunden, welche bei Bank Frick von spezialisierten Abteilungen betreut werden.

Bank Frick ist als einzige liechtensteinische Bank Inhaberin von Acquiring-Lizenzen von Visa und MasterCard. 

Für qualifizierte Marktteilnehmer entwickelt Bank Frick massgeschneiderte Fonds und agiert als Verwahrstelle (Depotbank).

Die rund 70 Mitarbeitenden erwirtschafteten im Jahr 2016 einen Gewinn von CHF 3,2 Mio. und verwalteten Vermögen in Höhe von CHF 2,5 Mia. Die Bilanzsumme betrug per Ende Dezember 2016 CHF 1,1 Mia. Die Eigenmittel betragen CHF 85 Mio.

Bank Frick betreibt in London eine Niederlassung.

Kategorien: Medienmitteilung

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