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Stellungnahme der Bank Frick & Co. AG zum gewaltsamen Tod von CEO Jürgen Frick

Stellungnahme der Bank Frick & Co. AG zum gewaltsamen Tod von CEO Jürgen Frick

Am Montagmorgen des 7. April wurde Bank-Frick-Geschäftsführer Jürgen Frick von einem Mann erschossen. Der Verstorbene Jürgen Frick hinterlässt seine Frau Nora und drei Kinder. «Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank sind fassungslos angesichts der sinnlosen Tat», sagt Bank-Frick-COO Edi Wögerer. «Worte können unseren Schmerz über den Verlust von Jürgen Frick nicht ausdrücken. Wir entbieten der Trauerfamilie Frick unser aufrichtiges Beileid.»

Die Tat ereignete sich gestern kurz nach sieben Uhr in der Früh in der Tiefgarage der Bank. Der Täter war Jürgen Frick zu Fuss nach dessen Eintreffen in die Tiefgarage gefolgt. Der Täter flüchtete nach der Tat ins 20 Kilometer entfernte Ruggell in Liechtenstein, wo die Polizei sein Auto fand. Die Polizei geht aufgrund verschiedener Indizien davon aus, dass er sich selbst gerichtet hat. Der Leichnam des Täters wurde bislang noch nicht gefunden.

Der Täter versuchte während Jahren erfolglos die Bank Frick zu erpressen

Beim Täter handelt es sich um Jürgen Hermann. Der ehemalige Fondsmanager aus Liechtenstein versuchte trotz eindeutiger Faktenlage verschiedene Personen und Institutionen in Liechtenstein und der Schweiz für den Zusammenbruch seines Fonds Hermann Finance AGmvK im Jahr 2005 verantwortlich zu machen. Zu den von ihm angegriffenen Unternehmen und Personen gehörten unter anderem die Bank Frick & Co. AG und Jürgen Frick persönlich.

Das höchste liechtensteinische Gericht - wie auch alle Vorinstanzen - hatten Hermanns Klage bereits 2010 abgewiesen und rechtskräftig festgestellt, dass das Scheitern von Hermanns Fonds «eine schicksalhafte Verkettung von verschiedenen Umständen und Ereignissen» darstellt, woran Dritte keine Mitschuld tragen.

Seither hatte sich Jürgen Hermann darauf verlegt zu versuchen, die Bank Frick zu finanziellen Zugeständnissen zu zwingen, indem er damit drohte, die Bank bei ausländischen Institutionen, Behörden und Gerichten mit haltlosen Unterstellungen anzuschwärzen, um ihnen «Schande, Image- und Finanzschaden, sowie maximalen Ärger [...] zu bereiten», so Hermann. Gegen Hermann waren Anzeigen und Verfahren wegen Drohung, Nötigung und schwerer Erpressung bei den liechtensteinischen Behörden anhängig. Hermann setzte seine Drohungen gestern in die Tat um.

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Über die Bank Frick & Co. AG

Das Tagesgeschäft der Bank Frick & Co. AG führen bis auf Weiteres COO Edi Wögerer und CFO Roland Frick.

Bank Frick & Co. AG ist eine liechtensteinische Privatbank mit Sitz in Balzers. Die 1998 gegründete Bank wird zu 100 Prozent von der Familie Frick kontrolliert. Ihr Kerngeschäft ist das Private Banking mit Anlageberatung, Vermögensverwaltung und Vermögensstrukturierung. Per 31. Dezember 2012 betrug die Bilanzsumme der Bank Frick AG 1'156 Mio. Franken, die Eigenmittel 72.9 Mio. Das Kundenvermögen belief sich auf 3.5 Mia. Franken. Die Bank Frick UK Branch ist eine Zweigstelle der Bank Frick mit Sitz in London. Die Bank Frick & Co. AG beschäftigt über 30 Mitarbeitende. Als CEO der Privatbank fungierte bis zu seinem Tod Jürgen Frick. Verwaltungsratspräsident ist Alt-Regierungschef Dr. Mario Frick.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Sigvard Wohlwend
Mandatierter Pressesprecher der Bank Frick & Co. AG
+423 792 50 32

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